Das Unternehmen

Die Firma Schamottewerk Radeburg GmbH ist ein traditionsreiches Unternehmen aus Ostdeutschland (Raum Sachsen, unweit von Dresden), welches auf eine 150 jährige Geschichte zurückblicken kann.

Schon Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts waren die "Radeburger Backofenplatten" nicht nur in Deutschland sehr geschätzt. Diese wurden sogar bis nach Amerika geliefert. Der legendäre Rohstoff bildet auch heute noch die Grundlage für die Radeburger Schamotteproduktion. 

Heute stellt die Firma mit ca. 20 Mitarbeitern Standardschamotte speziell für den Ofenbau bzw. für den Hafnerbedarf her.

Durch gute Qualität, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie durch guten Service konnte die Firma nach der Wende 1990 in Ostdeutschland Ihre Marktanteile in Deutschland kontinuierlich erhöhen. Sie ist mittlerweile zu einer festen Größe in Deutschland geworden. Aber auch nach Österreich, Italien, Dänemark, Luxemburg, Estland, Tschechien und Kroatien wird das Radeburger Material mittlerweile geliefert.

Das Radeburger Produktprogramm beinhaltet neben Schamottesteinen in verschiedenen Abmaßen auch Schamottemörtel, Formbauteile und Dämmstoffe.

Historie

1872

Wie alles begann: Gründung der "Radeburger Backofenplatten- und Chamottesteinfabrik Moritz Mitscherling"

1989

Gründung einer zweiten Fabrik am gleichen Standort, ca. 400 m nordwestlich: "Radeburger Thon- & Chamottewerke Jackwitz und Kickelhayn

1894

2. Fabrik ging an neue Eigentümer mit der Bezeichnung "Radeburger Thon- und Chamottewerke F.L. Strack & Co." Beide Firmen exportierten später nach Österreich, Ungarn, Schweiz, Italien, Rumänien, Russland, Norwegen, Schweden, Dänemark, Belgien, Frankreich, Nord- und Südamerika.

1894

Nach Ableben von Moritz Mitscherling übernehmen die Söhne Max und Paul Mitscherling die Fabrik

1938

Sensible Handverpackung mit Pappe und Stroh

1947

Schwerstarbeit im Brennofen (Druckofen)

1962

Manuelle Verladung auf einen LKW

1963/63

Komplette Rekonstruktion der Produktionsgebäude und -anlagen

1965

Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlagen einschließlich des 60 m langen Tunnelofens. Auf dem Bild: Modernste Technik mit Beladeautomatik

1986

gewohntes Bild einer Zugverladung

1990

Umbenennung der Firma in "Töpferschamotte / Ofenkacheln GmbH Radeburg". Eigentümer: "Sächsische Baustoffunion Dresden" (22 Beschäftigte)

1994

Eimerkettenbagger und Lorenbahn

1995

Umbenennung und Gründung der Firma "Schamottewerk Radeburg GmbH"

2001

Seit 01.01.2001 Gesellschafter 

  • Tonwarenfabrik "Adolf Kammüller Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG" 
  • Wolfshöher Tonwerke GmbH & Co. KG

2006

Besuch auf der HAGOS Börse

Umgestaltung eines Wasserhäuschens zum Backofenhaus

2012

Modernisierung der Lagerhalle bzw. des Lagerdaches

2015

Abriss eines der alten Nebengebäude

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 buero@schamotte-radeburg.de

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13.10.2026 – 07:00 - 11:00 Uhr
und 20.10.2026 – 07:00 - 11:00 Uhr